Lions setzen Hilfe fort! - Freyung-Grafenau
Lions setzen Hilfe fort!
Kartons mit Medikamenten, Hygieneartikeln und vor allem Lebensmittel wurden verladen und auf den Weg gebracht – dorthin, wo sie dringend gebraucht werden. Seit Beginn des Krieges unterstützt der Lions Club Freyung-Grafenau kontinuierlich die Menschen in der westukrainischen Stadt Skole, wo zahlreiche Binnenflüchtlinge Schutz und Zuflucht gefunden haben.
Den Anfang machten gleich mehrere Lieferungen an Fleisch- und Wurstwaren, die von der Firma Wawrzek zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt wurden. Was damals als konkrete Hilfeleistung startete, hat sich zu einer verlässlichen Unterstützungsaktion entwickelt. „Möglich ist dieses anhaltende Engagement nur durch die breite Unterstützung, die wir erfahren“, sagt Heidi Massinger-Biebl, Präsidentin des Lions Clubs Freyung-Grafenau. „Viele Unternehmen und Privatpersonen begleiten uns hier seit Jahren.“ Besonders intensiv sei in dieser Zeit die Zusammenarbeit zwischen dem Lions Club Freyung-Grafenau und den Lions Clubs Dingolfing-Landau und Deggendorf gewachsen. „Aus gemeinsamer Hilfe sind enge, freundschaftliche Verbindungen entstanden. Unser Ziel, den Menschen in der Ukraine schnell und wirksam zu helfen, haben wir dabei nie aus den Augen verloren.“ Auch dieses Mal wurden dringend benötigte Lebensmittel, Hygieneartikel, Taschenlampen, Bettwaren u.v.m. verladen. Die Zusammenstellung der Hilfsgüter erfolgt auf Grundlage des direkten Austauschs mit den Menschen vor Ort. Seit Jahrzehnten bestehen persönliche Verbindungen in die Region rund um Skole. Durch den engen Kontakt zu Freunden vor Ort sowie zu den Binnenflüchtlingen wissen die Lions genau, welche Unterstützung gebraucht wird – und dass sie zuverlässig ankommt.
Beim Verladen der Hilfsgüter war diesmal auch Prof. Dr. Michael Höschl, Kulturbeauftragter des Lions-Hilfswerks Dingolfing-Landau, vor Ort. Neben der finanziellen Unterstützung des Clubs packte er persönlich mit an. „Was von unseren Freundinnen und Freunden auf die Beine gestellt wird, ist beeindruckend!“ sagte Höschl. Besonders hervor hob er die gewachsene Zusammenarbeit der Clubs sowie die transparente und sorgfältige Organisation der Hilfsaktion. „Die lückenlose Dokumentation hat oberste Priorität. So ist sichergestellt, dass jeder Euro verantwortungsvoll eingesetzt wird,“ erklärt Prof. Höschl überzeugt.
Ein besonderer Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Verschiedenste Sachspenden wurden auch diesmal wieder von Marianne Haydn aus Röhrnbach organisiert, die die Aktion mit großem persönlichen Einsatz unterstützt. Für die ukrainischen Fahrer des Fahrzeuges stellte der Gasthof Genosko erneut kostenlos Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung und trug damit zur reibungslosen Durchführung bei. „Es ist unglaublich, welche Dankbarkeit wir erfahren“, so Massinger-Biebl. „Weil unser Gründungsmitglied Dr. Alfons Maurer immer wieder hervorragende Anträge formuliert, haben uns auch der Distrikt-Fonds und die Stiftung der Deutschen Lions schon unterstützt. So sind wir in der Lage die Hilfe immer weiter fortzuführen. Wir wollen den Menschen zeigen, dass sie in ihrer Not nicht allein gelassen werden.“











